Die Strände

Strände zum Erleben in jeder Jahreszeit

Wie weit weg scheint die Zeit zurück zu liegen, in der die Bewohner der Ile de Ré dem Meer den Rücken zuwendeten! Es ist wahr, dass die Ile de Ré einst nicht nur mit Winterstürmen, sondern auch mit der immer wiederkehrenden Bedrohung durch feindliche Invasionen konfrontiert wurde. Und tatsächlich lebten die Einwohner der Ile de Ré weit weg von den Stränden, zumindest die Dörfer, die keinen Hafen hatten, also die meisten von ihnen. Sich nach Innen und zu ihrer Kultur zuwendend, sind die Einheimischen vor allem Landratten.

Strände für alle Bedürfnisse

Ende des 19. Jahrhunderts änderte sich alles mit dem Aufkommen des Tourismus. Mit einer 100 Kilometer langen Küste und langen gelben Stränden, die von Dünen umsäumt sind, hat die Ile de Ré eine strahlende Zukunft vor sich.

Heute machen sie alle glücklich: Von Enthusiasten des Müßiggangs bis hin zu denen, die sie mit dem Surfen oder Paddeln verbindem, von Sandburgwettbewerben über Drachenfliegen bis hin zum Fischen mit dem Fuß während des Segelns, die Strände der Ile de Ré sind die idealen Komplizen der Ferien, aber auch jene langer Spaziergänge, wenn die Badesaison vorbei ist.

Belebt und gemütlich im Süden

Sobald sie den Boden der Insel betreten haben, sind sie bereits da, die Strände von Rivedoux, die sich auf beiden Seiten der Brücke erstrecken. Auf der südlichen Route ist die wilde Küste von Sainte-Marie sowohl bei Surfern als auch Fischern sehr beliebt. Während es sich bei den Strände von Arnerault in La Flotte und La Cible in Saint-Martin um Strände ruhiger Dörfer handelt, gehören die acht Strände, die sich über 12 Kilometer von Bois-Plage bis La Couarde aneinanderreihen, zu den beliebtesten. Von Gros Ronc bis Peu Ragot heißen sie Pas des Boeufs, Gollandières, Petit-Sergent, Aneries, Peu des Hommes,… Und einige von ihnen, die in der Hochsaison ordnungsgemäß beaufsichtigt werden, bieten Segelschulen oder Kinderclubs an, um wirklich jedem etwas zu bieten.

Die wilde Schönheit des Nordens

Dort drückt die Ile de Ré ihre Persönlichkeit zweifellos am besten aus: der Vorrang der Natur. Die Strände des Nordens strahlen in ihrer wilden Schönheit. Bis zum Dorf Les Portes betrachtet der Phare des Baleines-Leuchtturm unermüdlich den scheinbar endlosen Strand Conche des Baleines, an dem der amerikanische Regisseur Zanuck die Szenen der Landung für den berühmten Film „Der längste Tag“ drehte.

Noch weiter entfernt, ganz am Ende des Golfplatzes, liegt einer der schönsten Orte der Gegend: die Patache, die Banc du Bûcheron und die Trousse-Chemise, zwischen Meer und Pinienwäldern eingeschlossene Buchten, in denen die Luft nach dem Ende der Welt riecht…